»HAMMER!« – THÜRINGER WELTREKORD MIT WUMMS

on April 28 | in ACTION & STUNTS, REKORDE | by | with Kommentare deaktiviert für »HAMMER!« – THÜRINGER WELTREKORD MIT WUMMS

Beim Weltrekordversuch der Kampfkunstshowgruppe »The Red Tigers« im thüringischen Meiningen (D) waren am 7. Juli 2012 Körperspannung und Durchschlagskraft gleichermaßen gefordert.

Bei dem dort gezeigten waghalsigen Kunststück ging es um die »meisten mit einem Hammer auf dem Rücken zerschlagenen Betonplatten mit zwei Speeren an der Kehle«. Was gefährlich klingt, ist es auch, und darf nur von geübten Kampfsportlern durchgeführt werden, die Ihre Eignung nachweisen können. Für den Rekordversuch, den sie in einer vereinfachten Form erstmals 1999 demonstriert hatten, kombinierten »The Red Tigers« zwei sogenannte »Yari-Speere«, eine traditionelle Waffe der japanischen Kampfkunst mit einem Vorschlaghammer.

Gegründet wurde die Gruppe in den 1970er Jahren und absolviert seit 1983 regelmäßige Auftritte, in denen sie Karate-Elemente, Kampfkunst und Selbstverteidigung verschmelzen.

Im fünfköpfigen Rekordjäger-Team waren die Aufgaben klar verteilt. René Abé setzte die Spitzen der beiden Speere an seinem Kehlkopf an, und bog dann die Speere durch Druck auf die Spitzen durch. Diese Position haltend, wurden René 50 cm x 30cm x 5 cm starke Betonplatten nacheinander auf den Rücken gelegt, wo sie von seinem Vater Roland Abé mit einem Vorschlaghammer zertrümmert wurden.

Diese Abfolge sollte dann rekordverdächtig oft wiederholt werden. Und tatsächlich gelingt es dem Team diese Herausforderung zu meistern: 39 Platten zerkleinerten sie aufeinanderfolgend und regelgerecht auf dem Rücken von René Abé. Mit dieser unglaublichen Leistung erzielten »The Red Tigers« den Weltrekord für die »meisten mit einem Hammer auf dem Rücken zerschlagenen Betonplatten mit zwei Speeren an der Kehle«.

Am 16. Juni 2019 trafen die Protagonisten auf dem Stadtfest in Meiningen erneut zusammen, und erhielten ihre frisch ausgestellten RID-Rekordurkunden aus den Händen von Bürgermeister Fabian Giesder (SPD) und Roland Köhler, dem Präsidenten des deutschen JU-JUTSU-Verbandes (DJJV).

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