GEDÄCHTNIS-WELTREKORD MIT JONGLAGE IM WDR ERFOLGREICH

on Oktober 15 | in HIGHLIGHTS, REKORDE, SPORT, SPIELE & ZEITVERTREIB | by | with Kommentare deaktiviert für GEDÄCHTNIS-WELTREKORD MIT JONGLAGE IM WDR ERFOLGREICH

Die WDR-Erfolgssendung »Das Beste im Westen« präsentiert einzigartige Menschen aus Nordrhein- Westfalen und schickt Reporter und Moderator Daniel Aßmann zu diesem Zweck auf spannende Reisen durch das Bundesland. RID-Rekordrichter Olaf Kuchenbecker unterstützt ihn in der aktuellen Staffel und prüft ausgewählte Rekordversuche. In der Folge vom 9. Oktober 2020 stellt sich Gedächtnisexperte und Neurowissenschaftler Dr. Boris Nikolai Konrad einer herausfordernden Rekordaufgabe.

Denksportler aus NRW will in WDR-Sendung Gedächtnisweltrekord aufstellen

Dass sein Vorhaben tatsächlich herausfordernd ist, hatte sich bereits im Juni 2020 herausgestellt, als sich der aus Kranenburg (D) stammende Konrad an dieser Rekordkategorie schon einmal die Zähne ausbiss. Konkret geht es um die »längste beim Jonglieren in 90 Sekunden eingeprägte und anschließend memorierte Bilderfolge«. Der Rekordjäger hat dabei 90 Sekunden Zeit, um sich möglichst viele der Bilder einzuprägen, die vor ihm an der Wand aufgereiht sind. Der Clou: Während er sich die Bilder merkt, muss der Rekordjäger mit drei Bällen jonglieren. Nach der Merkphase folgt die Aufzählung der bunten Quadrate in der korrekten Reihenfolge, wofür er ebenfalls 90 Sekunden Zeit hat. Für einen erfolgreichen Erstrekord in dieser neuen Kategorie mussten 30 Bilder korrekt genannt werden.

Bei der Aufzählung ist dann lediglich ein einziger Fehler erlaubt, mit dem zweiten Fehler wird der Rekordversuch disqualifiziert und beendet. Entsprechend nervös war Boris Konrad, der sonst als Keynote-Speaker auf Gedächtnisseminaren und als Gedächtniscoach tätig ist, kurz vor dem Start des eigentlichen Weltrekordversuchs. Zunächst aber erklärte der aus Hamburg angereiste Olaf Kuchenbecker die Rekordregeln. Dann übernahm der Moderator die Aufgabe, die magnetischen Bildtafeln bunt gemischt an der metallenen Wand zu befestigen. Daniel Aßmann und Boris Konrad kennen sich übrigens seit ihrer gemeinsamen Schulzeit und waren sich bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal wieder begegnet. Ein gutes Omen?

Dr. Boris Konrad stellt sein Gedächtnis auf die Probe

Dann gab Kuchenbecker das Startsignal für die 90 Sekunden Merkzeit. Souverän beginnt Konrad mit dem Jonglieren, den Blick fest auf die Bilder gerichtet. Zuvor verriet der Gedächtnisexperte, dass er sich die Bilder in einem virtuellen Haus vorstelle und beim Nennen von den Plätzen aus abrufe, auf die er sie darin vorher abgelegt hatte.

Schließlich ist die Zeit abgelaufen und Konrad beginnt mit der Aufzählung. Die ersten Reihen laufen nach Plan, ohne große Pausen benennt der Rekordjäger die Bilder korrekt. Am Ende der zweiten Reihe passierte es dann. »Rettungsring, Pfanne, Palme … Kürbis« – »falsch«, tönt es vom Rekordrichter. Doch dem Rekordjäger gelingt es, sich wieder zu fangen. Er benennt weitere Begriffe richtig, bevor ihm der zweite Fehler unterläuft.

Doch bis dahin hatte Konrad 33 Begriffe richtig aufgezählt. Große Erleichterung beim frischgebackenen Rekordhalter, der stolz seine dafür erhaltene Rekordurkunde in die Höhe reckt. Mit der offiziellen Übergabe ist es amtlich – Dr. Boris Nikolai Konrad holt mit 33 Bildern tatsächlich den Weltrekord für die »längste beim Jonglieren in 90 Sekunden eingeprägte und anschließend memorierte Bilderfolge« nach Nordrhein-Westfalen!

Fotos: WDR (3), privat (1)

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