Der mehrfache RID-Rekordhalter Lars Kegler auf dem Weg zur neuen Herausforderung. Nach Erfolgen im Halbmarathonlauf beim Baumstamm tragen und einer 12 Stunden andauernden Laufband-Strecke in persönlicher Feuerwehrschutzausrüstung, wollte der Extremsportler seine Liste erweitern.
Statt Baumstamm wollte er dieses Mal ein Atemschutzgerät tragen, samt Maske und Luftflasche. So ausgerüstet startete der Berufsfeuerwehrmann seinen Rekordversuch am 8. März 2026 beim Bienwald-Marathon in Kandel (D). Anders als beim Laufband-Rekord, ist in dieser Rekordkategorie klassische Sportkleidung erlaubt. Nur das Atemschutzgerät kam erschwerend hinzu.
Ein Feuerwehrmann kommt selten allein
Bei seinem Vorhaben wurde Kegler von einem Feuerwehr-Kollegen unterstützt, der ihn mit einem Lastenrad begleitete, das fünf Ersatz-Atemluftflaschen transportierte. »Durch das Training der letzten Monate weiß ich, dass insgesamt 5 Geräte ausreichen sollten, aber sicher ist sicher!« kommentierte Kegler.
Die Erfahrung des Extremsportlers erwies sich jedoch als richtig, und Kegler vollzog mithilfe seines Kollegen insgesamt 4 Wechsel der Atemluftflasche. Ebenso wurde Kegler von einem anderen Freund laufend begleitet, der Fotos und Videos von ihm machte.
Sechsfacher Weltrekordhalter
Trotz zusätzlichem Gewicht durch das Atemschutzgerät und mehrerer Pausen zum Wechseln der Flaschen, erreichte Lars Kegler bei seinem Halbmarathon ein rekordwürdiges Durchschnittstempo von 4:31 Minuten/Kilometer. Zahlreiche Zuschauer bejubelten den 44-jährigen bei seinem Zieleinlauf.
Mit der Zeit von 1:35:26 Stunden erzielte Kegler am 8. März 2026 beim Bienwald-Marathon in Kandel (D) seinen sechsten Weltrekord, den »schnellsten Halbmarathon mit angeschlossenem Atemschutzgerät«. Sein eigentliches Ziel, die Leistungsfähigkeit von Feuerwehrleuten sichtbar zu machen, hat er abermals mit Bravour erreicht. Alle Achtung!


