Sehr oft werden ehrgeizige Rekordjägerinnen und Rekordjäger von ihren Herzenszielen angetrieben. Carsten Neders Weltrekordversuch am 19. Juli 2025 in Olching (D) stand ganz im Zeichen seines persönlichen Kreuzzugs gegen den Krebs.
Mit dem Motto »Herz zeigen. Rückwärts kämpfen. Gemeinsam Gutes bewegen.« stieg Neder bei einem Event im JEANS HOUSE Olching auf‘s Laufband – um dieses 12 Stunden lang nicht mehr zu verlassen. In dieser Zeitspanne wollte er den ersten offiziellen Weltrekord für die für die »weiteste Rückwärts-Strecke auf dem Laufband (12 Std.)« erzielen. Gleichzeitig sammelte er mit dieser Aktion Spenden für gleich zwei Projekte: die Initiative krebskranke Kinder München e.V. und die José Carreras Leukämiestiftung e.V.
Rückwärtsläufer Carsten Neder mit erneutem Weltrekordversuch
Breits 2021 demonstrierte Neder seine Fähigkeiten, als er den Weltrekord im Rückwärts-Treppensteigen erzielte. Jetzt musste er für den Rekord jedoch so viel Strecke wie möglich in der Waagerechten zurücklegen. Dabei unterstützten ihn wechselnde Laufpartner und -Partnerinnen auf einem zweiten Laufband. Darunter Jürgen Koller, geschäftsleitender Beamter der Stadt Olching und Herr Willi Willmann, Moderator, Autor und Redakteur bei Bayern 1, die die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen haben.
Ab morgens um acht stand Neders Laufband nicht mehr still. Jeder rückwärts gelaufene Kilometer brachte ihn näher zum Weltrekord – und zu seinem Charity-Ziel. Obwohl er einige Wochen vor dem Rekordversuch eine Meniskusverletzung erlitt, kämpfte Neder für sein Ziel. Er hielt 12 Stunden durch und knackte kurz vor Ende der Zeit die geforderte 75-Kilomter-Marke.Doppelte Freude: Weltrekord und Spendenziel
Mit einem Endergebnis von 75,12 Kilometer bestätigte das Rekord-Institut für Deutschland Carsten Neders neuen Weltrekord für die »weiteste Rückwärts-Strecke auf dem Laufband (12 Std.)«.
Neben seinem sportlichen Erfolg konnte sich der Rückwärtsläufer über eine beeindruckende Spendensumme von 17.750 Euro zugunsten der Initiative krebskranke Kinder München e. V. und der José Carreras Leukämie Stiftung freuen.Fotos: Oliver Heuft




