Duftendes Gebäck zur Adventszeit zu Backen hat eine lange Tradition und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Verwaltungsfachangestellte Marija Skrobo-Jakobovic aus Augsburg (D) lässt ihre persönliche Tradition des weihnachtlichen Backens seit 25 Jahren jährlich aufleben.
Passend zum Plätzchen-Jubiläum wollte Marija mit Ihrer Tochter einen Rekordversuch unternehmen, und dafür möglichst viele unterschiedliche Plätzchensorten zu Weihnachten backen. Mit dem Backen frönt Marija ihrer großen Leidenschaft. Ob »Torte oder Plätzchen, klassischer Kuchen oder ausgefallene Tartes« – Marija liebt es, zu experimentieren. Auch bei Weihnachtsplätzchen, von denen Sie jährlich eine stetig steigende Zahl an Sorten produzierte.
Folgenreiche Wette
Was zur Folge hatte, dass ihr Sohn 2017 in der Schule mit einem Kollegen wettete, Marija würde 100 verschiedene Sorten backen. Als Gegenleistung für den Gewinn der Wette versprach er seiner Mutter, sein Zimmer ein ganzes Jahr lang immer sauber zu halten. Beide haben sich an ihr Versprechen gehalten. Seitdem backt Marija Skrobo-Jakobovic regelmäßig mindestens 100 verschiedene Kekssorten pro Jahr. Ausnahme: 2019 waren es »nur« 95.
Mutter und Tochter wollen Weltrekord backen
Dieser »Back-Wahnsinn« endet schließlich im Rekordversuch. Vom 2. – 23. November 2024 arbeiten Marija und Tochter Sarah an 150 verschiedenen Kekssorten, alle liebevoll benannt. Mit der großen Vielfalt von »Belgischen Karamellkeksen«, »Englischen Earl Grey Keksen«, »Peanut Butter Cookies« sowie »Zitronenpolenta-Keksen« versorgten Marija und ihre Tochter die Obdachlosenhilfe des »SKM Augsburg« mit insgesamt 57 Kilogramm Weihnachtskeksen, die bei einer städtischen Weihnachtsfeier in Augsburg an Menschen verschenkt wurden.
Mit 178 verschiedenen Sorten übertrafen die Rekordlerinnen das angepeilte Ziel von 150 und erzielen den Weltrekord der »meisten in einer Saison gebackenen Weihnachtsplätzchen-Sorten (2er-Team)«. »Ich habe meiner Familie versprochen, Weihnachten 2025 eine Pause« einzulegen. Es werden insofern dann nur ein paar Sorten für die Familie gebacken«, erklärte sie. Im März 2025 belohnte sich das Mutter-Tochter-Duo mit einem Kurztrip nach Hamburg, auch zum RID-Büro. Dort holten sie sich ihre verdiente Rekordurkunde persönlich ab.






